Neue Entwicklung für Implantate ohne Nebenwirkungen

Lassen sich Zahnimplantate bald ohne jede Nebenwirkung einsetzen? Diese Frage ist angesichts eines neuen EU-Forschungsprojekts durchaus angemesssen.  Unter dem Namen IMMODGEL wird derzeit ein innovatives neue Produkt erprobt.

Dabei handelt es sich laut ZWP Online um eine Kombination aus einem chemischen Hydrogel und Zellen des Immunsystems. Wenngleich das System zunächst für Titan-Implantate im Bereich der Zahnmedizin konzipiert wurde, scheint die Anwendbarkeit universell.

So heißt es, dass „beliebige Implantate, medizinische Geräte oder Transplantate“ in den Genuss der neuen Technik kommen können und somit keinerlei Immunreaktionen mehr entstehen.

Damit einhergehend wurde ein Test entwickelt, mit dem sich die Immunreaktionen einzelner Patienten prognostizieren lassen. Entsprechend lässt sich das Design von IMMODGEL anpassen, sodass es sich letztlich um eine komplett individuelle Vorgehensweise handelt.

An dem Projekt waren unter anderem die Universitäten Heidelberg und Nottingham sowie eine US-amerikanische Forschungsgruppe beteiligt. Die Koordination lag bei der Steinbeis 2i GmbH.

Sollte IMMODGEL in der Implantologie eingesetzt werden, so werden unerwünschte Nebenwirkungen beim Setzen von Zahnimplantaten noch unwahrscheinlicher. Bereits jetzt handelt es sich um Behandlungen, bei denen es überaus selten zu entsprechenden Erscheinungen kommt und trotzdem ist medizinische Forschung und damit einhergehender Fortschritt auf dieser Ebene natürlich zu begrüßen.

3 Antworten auf „Neue Entwicklung für Implantate ohne Nebenwirkungen“

  1. Die rasante Entwicklung der Medizin bringt echt Freude! Es gibt aber was auch zum Überlegen, z.B. ein Zahnimplantat nicht nur ohne Nebenwirkungen, sondern auch mit Schutz gegen Viren. Hut ab vor der bewusst gesunden Kreativität!

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