Neuartiger Bakterienschutz für Zahnimplantate

Zahnimplantate müssen nicht nur sorgfältig eingearbeitet werden, sondern bedürfen auch danach einer umfangreichen und gründlichen Pflege. Bedenkt man, dass allein deutschlandweit Zahnimplantate in zweistelliger Millionenhöhe existieren ist ein effizienter Schutz vor Komplikationen überaus sinnvoll.

So kommt es bei einem Zahnimplantat gelegentlich zu einer Schleimhautentzündung (Mukositis) oder auch der Periimplantitis. Wohlgemerkt: es handelt sich nicht um flächendeckende Phänomene, doch sollte sofern möglich gegen gesteuert werden.

Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben nun eine neue Oberfläche für Zahnimplantate präsentiert, bei dem mit Nanotechnologie Bakterien abgewiesen werden. Zum Einsatz kommt das so genannte „Nagelbrett“ am Stützpfeiler, dem Abutment, und erschwert es Krankheitskeimen und Erregern, sich am Zahnimplantat festzusetzen. Die Nanostrukturen gleichen denen einer Säule und messen gerade einmal 100 Millionstel Millimeter bzw. 100 Nanometer bei einer Höhe von 500 Nanometern. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn gerade während des Abheilens können die Zellen des Zahnfleischs mit etwas mehr Zeit nachwachsen und die Wunde verschließen. Die Gabe von Antibiotika ließe sich so reduzieren – sofern die Methode in der Praxis ankommt. Angedacht ist jedoch nicht nur die Implantologie, sondern auch die Verwendung in den Bereichen Hörimplantate, künstliche Gelenke sowie Knochenplatten.

Quelle: https://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-spezial/wissen/neuer-schutz-fuer-zahnimplantate_aid-32725161

Neues Zahnimplantat kombiniert Keramik und Titan

Bei einem Zahnimplantat stellt sich oftmals die Frage, ob Titan oder Keramik das passende Material ist. Sicherlich lassen sich für beide Herangehensweise gute Argumente finden. Um die jeweiligen Nachteile komplett auszugleichen wurde nun jedoch eine Synthese aus beiden Werkstoffen vorgenommen. Das Resultat wurde im Rahmen des 67. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG) präsentiert.

Die Besonderheit besteht in der Ummantelung mit Keramik, die auf jeden Fall die immer wieder vorkommende Unverträglichkeit eines Zahnimplantats aus Titan umgeht. Das Titan wird dabei mit einer 2-5 μm dünnen Schicht aus Zirkonoxid oder Nioboxid versehen. Der Effekt ist, dass es zu keiner Korrosion kommt und auch kein Abrieb von Titanpartikeln erfolgt.

Mit dem Verfahren, dessen flächendeckende Erprobung in der Implantologie noch aussteht, folgen die Wissenschaftler einem bereits bekannten Prinzip. Sowohl in der Gefäßchirurgie als auch bei Wirbelsäulenimplantaten wird bereits mit der Kombination aus Titan und Keramik gearbeitet.

Quelle: https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/neues-keramik-ummanteltes-zahnimplantat-vorgestellt-13372564

Erstmals Impfstoff gegen Karies entwickelt

Karies ist eine der häufigsten Erkrankungen im Mundraum. Im schlimmsten Fall kann die Substanz so stark geschädigt werden, dass der natürliche Zahn nicht mehr zu erhalten ist und Zahnimplantate erforderlich werden.

Damit es erst gar nicht soweit kommt, haben Forscher nun erstmals einen Impfstoff gegen Karies entwickelt. Ob dieser jedoch die notwendigen Maßnahmen zur Prophylaxe ersetzen kann, muss sich erst noch zeigen.

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Sichere Zahnimplantate: Kaugummi spürt Entzündungen im Mund auf

Karies ist und bleibt eines der Schreckgespenster im Bereich der Dentalgesundheit.  Ein spezielles Kaugummi sorgt nun für eine schnellere Diagnose.

Wie das Schweizer Fernsehen auf seiner Internetpräsenz vermeldet, gelingt es mit dem Kaugummi innerhalb von nur zwei Minuten gefährliche bakterielle Entzündungen im Mund zu erkennen. Hinter der Entwicklung steht ein internationales Forscherteam.

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Chinesischer Roboter sorgt für Zahnimplantate

Dass Zahnimplantate in der heutigen Zeit auch aus dem 3D-Drucker stammen können, ist mittlerweile bekannt. In China wurden nun entsprechende Zähne von einem Roboter implantiert.

Eine „schöne neue Welt“? Nur bedingt, denn noch handelt es sich um einen Prototypen, die vom flächendeckenden Einsatz in einer Zahnarztpraxis weit entfernt ist.  Das geht auch aus einem Artikel bei heise.de hervor, der über die technischen Details berichtet.

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Zahnimplantate und die Arbeit der Zahntechniker

Wer sich über ein erfolgreich gesetztes Zahnimplantat freut, bedankt sich meist beim Kieferchirurgen. Die Arbeit der Zahntechniker ist aber ebenfalls nicht zu unterschätzen und sorgt für perfekt sitzende Implantate, Kronen, Brücken und Inlays.

In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung findet sich ein spannendes Interview mit dem Obermeister der Zahntechniker-Innung Niedersachsen-Bremen (ZINB). So erfährt der Leser beispielsweise, dass stets auf Maß gearbeitet wird und meist viel manuelle Feinarbeit erforderlich ist.

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14. Leipziger Forum für Innovative Zahnmedizin erfolgreich

Das Leipziger Forum für Innovative Zahnmedizin ist und bleibt eine der wichtigsten Veranstaltungen der Branche. Vom 15. bis 16. September fand die Tagung bereits zum 14. Mal statt und hatte wieder einmal viel Neues zu bieten.

ZWP Online dokumentiert die Geschehnisse und lobt vor allem die vielen hochklassigen Referenten, die ihren Weg in die sächsische Metropole gefunden haben.

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Digitalisierung und die Vorteile in der Zahnmedizin

Steht die Zahnbehandlung wirklich vor einem Wandel? Zugegeben: diese Frage lässt sich nicht im Rahmen eines kurzen Artikels beantworten. Fakt ist aber, dass die Digitalisierung auch nicht vor den Bereichen Zahnimplantate und Zahnmedizin Halt macht.

Die „Sächsische Zeitung“ widmet sich einigen vielversprechenden neuen Ansätzen und schreibt darüber, dass ein Zahnimplantat teilweise in wenigen Minuten, eine Krone in rund eine Stunde gesetzt werden können. Und das ohne Abdruck und vorheriges Provisorium.

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Zahnmedizin: Vorsicht vor „alternativen“ Methoden

Die Zeiten, in denen Zahnmedizin einfach Zahnmedizin war, sind lange vorbei. Mittlerweile bieten selbst etablierte Zahnärzte alternative Heilmethoden an, die mancherorts schlichtweg als „Esoterik“ angesehen werden.

Das mag auf den ersten Blick harmlos erscheinen, stellt jedoch laut Süddeutscher Zeitung ein echtes Problem dar.  Die Rede ist unter anderem vom Pendeln, Erspüren von Energieströmen oder auch von Beziehungen zwischen Zähnen und inneren Organen.

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Neue Entwicklung für Implantate ohne Nebenwirkungen

Lassen sich Zahnimplantate bald ohne jede Nebenwirkung einsetzen? Diese Frage ist angesichts eines neuen EU-Forschungsprojekts durchaus angemesssen.  Unter dem Namen IMMODGEL wird derzeit ein innovatives neue Produkt erprobt.

Dabei handelt es sich laut ZWP Online um eine Kombination aus einem chemischen Hydrogel und Zellen des Immunsystems. Wenngleich das System zunächst für Titan-Implantate im Bereich der Zahnmedizin konzipiert wurde, scheint die Anwendbarkeit universell.

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