Zahnimplantate und die Arbeit der Zahntechniker

Wer sich über ein erfolgreich gesetztes Zahnimplantat freut, bedankt sich meist beim Kieferchirurgen. Die Arbeit der Zahntechniker ist aber ebenfalls nicht zu unterschätzen und sorgt für perfekt sitzende Implantate, Kronen, Brücken und Inlays.

In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung findet sich ein spannendes Interview mit dem Obermeister der Zahntechniker-Innung Niedersachsen-Bremen (ZINB). So erfährt der Leser beispielsweise, dass stets auf Maß gearbeitet wird und meist viel manuelle Feinarbeit erforderlich ist.

Natürlich nutzen auch Zahntechniker die Segnungen digitaler Technik, doch ist in den Laboren bis heute vorrangig handwerkliches Geschick gefragt. Neben der Herstellung, die ihre Zeit benötigt, wird auch die „Hardware“ vom Zahntechniker bereit gestellt. Zahnimplantate werden meist aus High-Tech-Materialien hergestellt, was durchaus seinen Preis haben kann.

Neben der Form und der Funktion legen Zahntechniker auch die Farbe des Zahnersatzes fest und sorgen dafür, dass diese exakt mit der der vorhandenen Zähne übereinstimmt. Vielfach ist es sogar so, dass Kieferchirurg, Zahnarzt und Zahntechniker einander beraten und unterschiedliches Know-how einbringen. Vor allem in der Materialkunde aber auch in der Statik wissen Zahntechniker bestens bereit und sorgen mit dafür, dass das Ergebnis einer Zahn-OP perfekt ausfällt.

Diese Zusammenarbeit kann in manchen Fällen sogar so weit gehen, dass der Zahntechniker direkt mit dem Patienten spricht und dessen Wünsche aufnimmt. Meist erfolgt die Kommunikation jedoch über die Zahnarztpraxis.

 

7 Antworten auf „Zahnimplantate und die Arbeit der Zahntechniker“

  1. Hallo und vielen Dank für diese kleine Zusammenfassung.
    Wie weit ist das in der Zahntechnik eigentlich verbreitet einen 3D-Drucker zu nutzen? Macht das Sinn? Das würde doch Personalkosten einsparen oder sind diese Hightech-Materialien so schwer zu bearbeiten, dass das mal eben nicht per Drucker gemacht werden kann? Das nächste Implantat steht nämlich in kürze bei mir an und ich bin mir noch nicht ganz Sicher welches Material ich nutzen soll.

    1. Herr Winkler vielen Dank für Ihre Fragen.
      Das Material woraus das Implantat sein soll KANN aus heutiger Sich nur Titan sein.
      Vom Implantat aus Keramik kann ich nur abraten. Es ist noch zu risikobehaftet und wird so noch nicht empfohlen.
      In einem modernen zahntechnischen Labor steht mindestens ein 3D-Drucker und die Modelle und Schienen zu Drucken.
      Aber auch die müssen ja von Menschen bedient werden. Man wird nur präziser und kann bessere Qualität bieten.

  2. Wie kann man einen guten Zahntechniker finden? Unter Zahnfehlstellungen leidet der Sohn meiner Freundin. Die Tipps dazu wären uns ja vom Interesse! Danke im Voraus! Vielleicht könnten hier die High-Tech-Materialien Hilfe doch leisten.

  3. Mein Onkel bekommt kommende Woche Zahnimplantate gesetzt. Sehr interessant zu lesen, dass die Zahntechniker für die Entstehung der Implantate zuständig sind. Ich wusste gar nicht, dass man direkt mit ihnen sprechen kann, um spezielle Wünsche einzubauen.

  4. Ich finde es beeindruckend wie das Zahnimplantat meistens genauso aussieht wie das Original. Es ist gut, dass die Farbe des Implantates an den anderen Zähnen angepasst wird. Eine Freundin von mir braucht ein Zahnimplantat und bei ihr kann man wirklich nicht sagen welcher Zahn Implantat ist und welcher nicht.

  5. Guten Tag,
    ich bin selber auf ein Implantat angewiesen und bin begeistert von der Schnelligkeit, mit der die Krone geliefert wurde und wie gut sie zum Rest der Zähne passt. Die Farbe und die Form wurde nahezu perfekt getroffen und bisher hat niemand mein kleine Geheimnis gelüftet.

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