Zahnimplantate: Riskanter Medizintourismus

Wer ein Zahnimplantat benötigt, wird sicherlich auch über die zahlreichen Angebote aus dem Ausland „stolpern“. Auf den ersten Blick erscheinen vor allem die günstigen Kosten attraktiv. Es ist jedoch Vorsicht geboten.

Auf der Webseite des Nachrichtenmagazins Focus wird das Thema einer Zahnbehandlung im Ausland umfangreich diskutiert. So finden sich auch Warnungen und der Hinweis, dass nicht immer klar ist, „welche Materialien oder Metalle bei Import-Zahnersatz verwendet“ werden.

Bei Zahnimplantaten ist die Problematik aufgrund der komplexen Eingriffe noch deutlicher. Einerseits handelt es sich um ein lukratives Geschäft für die ausländischen Mediziner, doch wenn es um die Nachsorge geht, werden die Patienten oft im Stich gelassen.

Ein weiteres Problem besteht in der Qualifikation der Mediziner. Während in Deutschland eine Fülle an Kontrollmechanismen existieren, lassen sich entsprechende Aussage für das Ausland nur schwerlich treffen.

Hinzu kommt der organisatorische Aufwand, der meist nicht nur in einem Termin für ein Zahnimplantat, sondern auch in der Organisation der An- und Abreise, eines Hotelzimmers etc. besteht. Auf diese Weise schießen die Kosten schnell in die Höhe.

Zuletzt sollte auch die Weiterbehandlung gewährleistet werden, was bei einer Zahnarztpraxis in Berlin bzw. Deutschland problemlos der Fall ist.

Hier können Patienten auch sicher gehen, dass nicht in nur einer Sitzung festsitzende Implantate verschraubt werden, bevor ausreichend Knochensubstanz vorhanden ist.

Die Preise fallen übrigens auch in Deutschland mittlerweile überaus fair aus – und das inklusive eines sicheren Gefühls.

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